Leistungsprüfung am 11.09.2020


Pünktlich zum Auftakt der diesjährigen Feuerwehr-Aktionswoche mit dem Motto
„Helfen ist Trumpf“, legten am Freitag, den 11.09.2020 13 Kameradinnen und
Kameraden in 2 Gruppen die Leistungsprüfung in verschiedenen Stufen ab. Unter
den kritischen Augen der Schiedsrichter Stellvertretende Kreisjugendwartin Michaela
Schlayer, Kommandant Thomas Bader und Hans-Peter Springer wurden Knoten und
Stiche, Zusatzaufgaben, die Vornahme von 3 Strahlrohren nach FwDV 3 und das
Saugleitung-Kuppeln vorgeführt. Besonders hervorzuheben ist, dass beide Gruppen
coronabedingt alle Aufgaben mit Mund-Nasen-Bedeckung in beachtenswerter Zeit
erfüllten.


Kommandant Stefan Waldner bedankte sich bei der Verleihung der Abzeichen bei
allen Mitwirkenden und betonte, dass er stolz auf seine Mannschaft sei. In seiner
Funktion als Stadtbrandmeister übermittelte er die Glückwünsche der gesamten
Stadtbrandinspektion. Viele Zuschauer zeigten durch ihre Anwesenheit die
Verbundenheit und Wertschätzung gegenüber den Feuerwehrleuten, die sich über
eine Woche intensiv auf die Prüfung vorbereitet hatten.

200911 Leistungsprfung 2020 00003 

 

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberbeuren


Ehrungen und Verabschiedung aus dem aktiven Dienst.


Bei der 149. Hauptversammlung wurde auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Bei 50 Einsätzen konnte die Freiwillige Feuerwehr Oberbeuren ihr Können unter Beweis stellen. Zahlreiche Lehrgänge wurden von vielen der 47 aktiven Mitglieder besucht. Mit 22 ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern kann die Mannschaft Ihre Geräte gut 5fach besetzen. Für 2020 wird der Schwerpunkt auf die Jugendfeuerwehr gelegt. Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften und eine Verabschiedung aus dem aktiven Dienst standen auch auf der Tagesordnung.
Vorsitzender Michael Waldner begrüßte alle anwesenden Mitglieder und Gäste und überbrachte auch die Neujahrsgrüße der Partnerwehr aus Klausdorf. Nach einem gemeinsamen Abendessen und den Protokollarien berichtete er von den vielseitigsten Vereinsaktivitäten.
Der Kassenbericht wurde von Werner Hämmerle vorgetragen. Die Kassenprüfer konnten die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft vorschlagen, was die Versammlung auch einstimmig tat. Hans Schöpf berichtete in seinem Amt als Fähnrich von freudigen und traurigen Anlässen auf denen er und seine Begleiter mit der Vereinsfahne vertreten waren. Er dankte den Fahnenbegleitern.
Zum vierten Mal gab es den Bericht eines Leiters der Kinderfeuerwehr. Jörg Peters, der das Amt im Sommer von Jonas Köster übernahm, berichtete mittels Bildvortrag über die Aktivitäten der 15 Mädchen und Buben im abgelaufenen Jahr und stellte seine Ziele und Aktivitäten für 2020 vor. Er gab einen Einblick in die Wünsche der Nachwuchskräfte und den Anstrengungen der Betreuer, diesen gerecht zu werden. Er bedankte sich bei allen, die ihn das letzte Jahr tatkräftig und ideell unterstützt haben.


Kommandant Stefan Waldner fasste in seinem 13. Bericht das Jahr 2019 zusammen: Die Zahl der Aktiven beträgt aktuell 47, davon 4 Frauen, 2 Zweitmitglieder und 22 Atemschutzträger. 13 Jugendliche befinden sich in der Jugendausbildung. Die ungewöhnlich hohe Anzahl an Einsätzen lässt sich auf das Starkregenereignis vom 22.06.19 zurückführen, das rund die Hälfte der Einsätze verursacht hat. In Erinnerung bleibt auch der Dachstuhlbrand in der Fliegerhorstsiedlung vom Oktober.
Im Anschluss wurde der Kommandant durch Stadtbrandrat Helmut Winkler für 30jährige aktive Mitgliedschaft geehrt. Das goldene Ehrenkreuz für 40 Jahre aktive Dienstzeit, verbunden mit einem einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim, erhielt Bernward Königsperger aus den Händen von Bürgermeister Bucher. Die persönliche und emotionale Laudatio dazu hielt Gerhard Thalmair, der im Anschluss daran nach 43 Jahren aktiven Dienst von Gerhard Bucher mit einem Geschenk der Stadt Kaufbeuren in den Feuerwehr-Ruhestand
14.01.2020 Stefan Waldner, Kommandant
verabschiedet wurde. Die Laudatio auf ihn hielt im Gegenzug nicht weniger emotional Bernward Königsperger.

Befördert wurden:
- zum Feuerwehrmann: Jörg Peters
- zum Oberfeuerwehrmann: Peter Stadelbauer
Für langjährige Vereinszugehörigkeit wurden für 50 Jahre Gallus Kleinheinz und für 70 Jahre Richard Langenwalter und Max Lehner geehrt.
Gerhard Bucher überbrachte die besten Grüße von Oberbürgermeister Stefan Bosse. Er freute sich, dass Kameradinnen und Kameraden aller Altersklassen stark vertreten sind. Besonders die Senioren zeigen durch ihre Anwesenheit die Verbundenheit mit ihrer Feuerwehr, so Bucher.


Stadtbrandrat Helmut Winkler überbrachte in seinem Grußwort die besten Wünsche von Vorstandschaft und Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren. Er berichtete von den Ereignissen des abgelaufenen Jahres und den gesteckten Zielen im kommenden Jahr, wie die Einweihung der neuen Feuerwache, was nur gemeinsam zu schaffen ist. Er bedankte sich bei den Oberbeurer Kameraden für die erfolgreiche Zusammenarbeit, bedankte sich recht herzlich bei allen Feuerwehrdienstleistenden und ihren Familien und wünscht jederzeit unfallfreie Rückkehr von Übungen und Einsätzen.

Die letzten Tagesordnungspunkte waren noch Wünsche und Anträge, sowie das Mannschaftsfoto aller Aktiven.
Schließlich wurde noch das Faschingsmotto bekannt gegeben: „Die Goldenen 1920er“ am Faschingssamstag, 22. Februar im Pfarrzentrum mit „The Diamonds Revival Band“. Um 19.00 Uhr ist Einlass, Beginn um 20.00 Uhr. Der Vorverkauf ist am Sonntag, 16.02.20 zwischen 17.00 und 18.00 Uhr im Gerätehaus in der Unteren Gasse 29.

 

 

10.-13.Mai 2018

Gegen 18:00 Uhr kam der Bus in Oberbeuren am Gerätehaus an. Der Empfang war sehr herzlich und als Geschenk konnten wir einen hinterleuchteten „Roten Hahn“, gefertigt aus einer Edelstahlplatte in Empfang nehmen. Er bekommt einen Ehrenplatz an der Fassade des Gerätehauses. Das Besondere daran ist, dass der baugleiche „Rote Hahn“ mit entsprechender Aufschrift am Gerätehaus in Klausdorf hängt, - ein ganz besonderes Zeichen der Verbundenheit.
Am Freitag traf man sich am Alten Rathaus in Kaufbeuren. Nach einem Gruppenbild bat uns Oberbürgermeister Stefan Bosse in den Alten Sitzungssaal zum Festakt. Die musikalische Umrahmung übernahm eine Gruppe des Kindergarten St. Josef. Der Oberbürgermeister konnte 49 Feuerwehrfrauen und –männer mit Ihren Partnerinnen und Partner begrüßen. Er zeigte sich überwältigt von all den in Uniform erschienenen Feuerwehrangehörigen beider Feuerwehren und bezeichnete die Partnerschaft als außergewöhnlich.

Vorsitzender Michael Waldner ging auf den Beginn der Freundschaft beider Feuerwehren en. Es war Zufall, dass Reiner Grätz als Teilnehmer eines Lehrgangs an der TSLw 1 am Vatertag 1988 auf die Feuerwehr Oberbeuren stieß, die am Waldesrand oberhalb von Oberbeuren Ihren Familientag feierte. Aus dem Adressentausch mittels Bierdeckel entwickelte sich eine Freundschaft, die 1993 offiziell als Partnerschaft ebenfalls im Alten Sitzungssaal des Rathauses besiegelt wurde. Seither wächst und gedeiht die Freundschaft und die Partnerschaft hat einen ganz besonderen Stellenwert innerhalb der beiden Feuerwehren.

Kai Lässig, der Klausdorfer Wehrführer, bedankte sich zunächst bei OB Bosse für die Zurverfügungstellung des ehrwürdigen Saals und bei den Oberbeurer Kameraden für den herzlichen Empfang. Er zeigte sich froh und stolz zugleich, dass sie mit der FF Oberbeuren einen Partner für eine unter Feuerwehren in Deutschland seinesgleichen suchende innige Freundschaft und Partnerschaft finden konnten. Er brachte allen Anwesenden sehr amüsant die Eigenheiten des Norddeutschen in der Sprache und im Verhalten bei.

Ein Gedicht von Kommandant Stefan Waldner beschrieb die ersten Annäherungen und die Highlights der vergangenen Zeit. Er schloss mit den Worten:

„Für die Zukunft – das wünsche ich mir

noch viele Treffen bei Euch und auch hier

dass wir uns noch oft gesund und munter wieder seh´n

und in 25 Jahren wieder hier im ehrwürdigen Sitzungssaal steh´n!

 

Olaf Meier-Lürsdorf, der ehemalige Klausdorfer Wehrführer und jetzige stellvertretende Kreiswehrführer im Landkreis Plön sprach in seiner Festansprache von einer großartigen Freundschaft und einer grandiosen Partnerschaft. Gegensätze ziehen sich irgendwie an, es war „Liebe auf den ersten Blick“, man war auf der gleichen Wellenlänge. Es fehlt aber auch nicht an Achtung und Respekt, den die Feuerwehren entgegenbringen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt bei der privaten Unterbringung bei Gastfamilien. Denn diese ganz persönliche Verbindung von Mensch zu Mensch, von Familie zu Familie ist die erweiterte Basis der Freundschaft zwischen beiden Feuerwehren. Die große Entfernung zwischen Oberbeuren und Klausdorf ist nicht Hindernis, sondern vielmehr Brücke und eine starke Verbindung zwischen beiden, getreu dem Motto: Partnerschaft verbindet: die Berge mit der Ostsee, Oberbeuren mit Klausdorf.

Es waren die damaligen Leiter der Feuerwehren – der leider 2015 verstorbene Gemeindewehrführer Holger D’Avis in Klausdorf und Kommandant Josef Waldner in Oberbeuren, die die Partnerschaft zu dem machten, was sie heute ist. Aus diesem Grunde und seiner absoluten Überraschung zeichnete Olaf Meier-Lürsdorf den Ehrenkommandant Josef Waldner mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze des Deutschen Feuerwehrverbandes aus. In der Laudatio hieß es: „Josef hat die Partnerschaft entscheidend geprägt, beeinflusst und gelebt.“

Doch damit mit den Ehrungen nicht genug! Stadtbrandrat Helmut Winkler verlieh Olaf Meier-Lürsdorf und Josef Waldner jeweils die Bayerische Feuerwehr-Ehrenmedaille in Bronze für die hervorragende Entwicklung und Fortführung der Partnerschaft. So war es Olaf Meier-Lürsdorf, der 2002 die Leitung der Feuerwehr Klausdorf und somit die Partnerschaft von Holger D’Avis übernahm und mit Herzblut weiter fortführte und bis zum heutigen Tag mit persönlichem Einsatz unterstützt.

Nach dem sehr emotionalen Festakt, bei dem kaum ein Auge trocken blieb, dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren und einer kulinarischen Stärkung besuchten alle Gäste mit Ihren Gastfamilien das Feuerwehrmuseum auf dem Momm-Gelände. Nach einer ausgiebigen Erkundung und Gesprächen mit dem Museumspersonal war Kaffee und selbstgemachter Kuchen liebevoll vorbereitet.

Den Abschluss des Tages bildete ein feierlicher Dankgottesdienst, ökumenisch gehalten von Pfarrerin Britta Gamradt und Pfarrer Bernhard Waltner, gestaltet von Feuerwehrangehörigen beider Wehren, musikalisch begleitet von der Musikkapelle „Harmonie“ Oberbeuren und dem Organisten Erich Schweiger in der Stadtpfarrkirche St. Dionysius. Pfarrerin Gamradt ging mit Ihrer Predigt auf die Partnerschaft ein und traf genau den Nerv. Pfarrer Waltner war sich sicher: „Das hätte Jesus gefallen“, wenn sich Menschen in dieser herzlichen und wertschätzenden Art treffen und miteinander feiern.

Am Samstag war es dann an der Zeit, dass alle nach 30 Jahren mal sehen konnten, wo alles entstand. Nach einer kleinen Wanderung ausgehend von der Kirche, erreichte man gegen Mittag die Hütte am Waldrand oberhalb von Oberbeuren, die eigentlich gedacht war, landwirtschaftliche Maschinen zu beherbergen. Es wurde gemeinsam gegrillt, gespielt, alte Bilder betrachtet und die gemeinsame Zeit genossen. Der Nachmittag war zur freien Verfügung, welche die ein oder anderen für eine Fahrt Richtung Berge nutzten.

Ein „Bayerischer Abend“ im Pfarrsaal bildete den gesellschaftlichen Abschluss des Treffens. Neben dem Hausherrn, Pfarrer Waltner, dem Bürgermeister Gerhard Bucher und dem Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl, ließ es sich der Staatsminister im Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie Franz-Josef Pschierer nicht nehmen, den Abend im Kreise der Feuerwehrleute aus Nah und Fern zu genießen. Für beste Unterhaltung mit Ihrem Musik- und Kabarettprogramm sorgten die „Maulquappen“. Sie verstanden es mit Witz und Humor, der bayerischen Eigenart und aktuellen Themen das norddeutsche und das einheimische Publikum zu begeistern. Der Abend – und somit das Treffen- ging viel zu schnell zu Ende.

Am Sonntag hieß es wieder Abschied nehmen. Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet mit Weißwürsten und Wiener, brachen die Gäste gegen 11.00 Uhr auf und traten die Rückreise an. Alle waren sich einig, dass das Treffen im Ranking ganz oben anzusiedeln ist: Ein tolles, bewegendes Programm bei Kaiserwetter, hervorragend organisiert und gemeinsam durchgeführt. Getreu dem Motto: Partnerschaft verbindet: Die Berge mit der Ostsee, Oberbeuren mit Klausdorf!

 

Programm:

Donnerstag, 10.05.2018

      17-19:00 Uhr    Ankunft mit Sektempfang am Gerätehaus

Freitag, 11.05.2018

           10:00 Uhr    Festakt im Rathaus in Uniform, ca. 11:15 Uhr Pressegespräch

               danach    Besuch des Feuerwehrmuseums, Kaffee und Kuchen

           19:00 Uhr    Festgottesdienst in Uniform in der Pfarrkirche St. Dionysius

 Samstag: 12.05.2018

           10:30 Uhr    Treffpunkt am „Alten Gerätehaus

                              Wanderung an den Ort, an dem die Partnerschaft begann.

                              Jeder bringt das mit, was er essen und grillen möchte – wie früher...

                              Shuttle zum Stadel vorhanden, Getränke sind vor Ort!

                              Achtung: Findet nur bei trockener Witterung statt!

            19:00 Uhr    Bayerischer Abend im Pfarrsaal

 Sonntag: 13.05.2018

           9:30 Uhr       Weißwurstfrühstück im Pfarrsaal und Verabschiedung der Gäste

 

30 Jahre Freundschaft - 25 Jahre Partnerschaft

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Zahlreiche Besucher fanden den Weg ins Oberbeurer Gerätehaus. Bestens mit Getränken, Grillgut und Kuchen versorgt, verbrachten Jung und Alt einen entspannten Tag. Begleitet von der Musik der "Harmonie Oberbeuren" wurde bis zum späten Nachmittag gefeiert.