Die Freiwillige Feuerwehr Oberbeuren trauert um ihren Ehrenkommandanten Heinrich Riefler.

Heinrich, Jahrgang 1929, trat 1948 in die Freiwillige Feuerwehr Oberbeuren ein und war von 1961 bis 1986 deren Kommandant. In diese Zeit fielen die Eingemeindung und der Wandel zu einer modernen Feuerwehr. 1975 erhielt er das Ehrenkreuz in Silber.

Bei der Fahnenweihe 1986 war er maßgeblich am Erfolg der Veranstaltung beteiligt. Seine Kreativität und Schaffenskraft bereicherte das Feuerwehrleben.

Als Unternehmer baute er erfolgreich ein mittelständisches Unternehmen im Bereich Kältetechnik und Kühlmöbelbau auf, das in der Region weithin bekannt ist. Sein Erfindergeist und seine Liebe zur Technik zeichneten ihn dabei aus.

Er hinterlässt 2 Töchter, 2 Söhne, 9 Enkelkinder und 5 Urenkel.

Wir verlieren einen hochverdienten Kameraden und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

10.-13.Mai 2018

Gegen 18:00 Uhr kam der Bus in Oberbeuren am Gerätehaus an. Der Empfang war sehr herzlich und als Geschenk konnten wir einen hinterleuchteten „Roten Hahn“, gefertigt aus einer Edelstahlplatte in Empfang nehmen. Er bekommt einen Ehrenplatz an der Fassade des Gerätehauses. Das Besondere daran ist, dass der baugleiche „Rote Hahn“ mit entsprechender Aufschrift am Gerätehaus in Klausdorf hängt, - ein ganz besonderes Zeichen der Verbundenheit.
Am Freitag traf man sich am Alten Rathaus in Kaufbeuren. Nach einem Gruppenbild bat uns Oberbürgermeister Stefan Bosse in den Alten Sitzungssaal zum Festakt. Die musikalische Umrahmung übernahm eine Gruppe des Kindergarten St. Josef. Der Oberbürgermeister konnte 49 Feuerwehrfrauen und –männer mit Ihren Partnerinnen und Partner begrüßen. Er zeigte sich überwältigt von all den in Uniform erschienenen Feuerwehrangehörigen beider Feuerwehren und bezeichnete die Partnerschaft als außergewöhnlich.

Vorsitzender Michael Waldner ging auf den Beginn der Freundschaft beider Feuerwehren en. Es war Zufall, dass Reiner Grätz als Teilnehmer eines Lehrgangs an der TSLw 1 am Vatertag 1988 auf die Feuerwehr Oberbeuren stieß, die am Waldesrand oberhalb von Oberbeuren Ihren Familientag feierte. Aus dem Adressentausch mittels Bierdeckel entwickelte sich eine Freundschaft, die 1993 offiziell als Partnerschaft ebenfalls im Alten Sitzungssaal des Rathauses besiegelt wurde. Seither wächst und gedeiht die Freundschaft und die Partnerschaft hat einen ganz besonderen Stellenwert innerhalb der beiden Feuerwehren.

Kai Lässig, der Klausdorfer Wehrführer, bedankte sich zunächst bei OB Bosse für die Zurverfügungstellung des ehrwürdigen Saals und bei den Oberbeurer Kameraden für den herzlichen Empfang. Er zeigte sich froh und stolz zugleich, dass sie mit der FF Oberbeuren einen Partner für eine unter Feuerwehren in Deutschland seinesgleichen suchende innige Freundschaft und Partnerschaft finden konnten. Er brachte allen Anwesenden sehr amüsant die Eigenheiten des Norddeutschen in der Sprache und im Verhalten bei.

Ein Gedicht von Kommandant Stefan Waldner beschrieb die ersten Annäherungen und die Highlights der vergangenen Zeit. Er schloss mit den Worten:

„Für die Zukunft – das wünsche ich mir

noch viele Treffen bei Euch und auch hier

dass wir uns noch oft gesund und munter wieder seh´n

und in 25 Jahren wieder hier im ehrwürdigen Sitzungssaal steh´n!

 

Olaf Meier-Lürsdorf, der ehemalige Klausdorfer Wehrführer und jetzige stellvertretende Kreiswehrführer im Landkreis Plön sprach in seiner Festansprache von einer großartigen Freundschaft und einer grandiosen Partnerschaft. Gegensätze ziehen sich irgendwie an, es war „Liebe auf den ersten Blick“, man war auf der gleichen Wellenlänge. Es fehlt aber auch nicht an Achtung und Respekt, den die Feuerwehren entgegenbringen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt bei der privaten Unterbringung bei Gastfamilien. Denn diese ganz persönliche Verbindung von Mensch zu Mensch, von Familie zu Familie ist die erweiterte Basis der Freundschaft zwischen beiden Feuerwehren. Die große Entfernung zwischen Oberbeuren und Klausdorf ist nicht Hindernis, sondern vielmehr Brücke und eine starke Verbindung zwischen beiden, getreu dem Motto: Partnerschaft verbindet: die Berge mit der Ostsee, Oberbeuren mit Klausdorf.

Es waren die damaligen Leiter der Feuerwehren – der leider 2015 verstorbene Gemeindewehrführer Holger D’Avis in Klausdorf und Kommandant Josef Waldner in Oberbeuren, die die Partnerschaft zu dem machten, was sie heute ist. Aus diesem Grunde und seiner absoluten Überraschung zeichnete Olaf Meier-Lürsdorf den Ehrenkommandant Josef Waldner mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze des Deutschen Feuerwehrverbandes aus. In der Laudatio hieß es: „Josef hat die Partnerschaft entscheidend geprägt, beeinflusst und gelebt.“

Doch damit mit den Ehrungen nicht genug! Stadtbrandrat Helmut Winkler verlieh Olaf Meier-Lürsdorf und Josef Waldner jeweils die Bayerische Feuerwehr-Ehrenmedaille in Bronze für die hervorragende Entwicklung und Fortführung der Partnerschaft. So war es Olaf Meier-Lürsdorf, der 2002 die Leitung der Feuerwehr Klausdorf und somit die Partnerschaft von Holger D’Avis übernahm und mit Herzblut weiter fortführte und bis zum heutigen Tag mit persönlichem Einsatz unterstützt.

Nach dem sehr emotionalen Festakt, bei dem kaum ein Auge trocken blieb, dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Kaufbeuren und einer kulinarischen Stärkung besuchten alle Gäste mit Ihren Gastfamilien das Feuerwehrmuseum auf dem Momm-Gelände. Nach einer ausgiebigen Erkundung und Gesprächen mit dem Museumspersonal war Kaffee und selbstgemachter Kuchen liebevoll vorbereitet.

Den Abschluss des Tages bildete ein feierlicher Dankgottesdienst, ökumenisch gehalten von Pfarrerin Britta Gamradt und Pfarrer Bernhard Waltner, gestaltet von Feuerwehrangehörigen beider Wehren, musikalisch begleitet von der Musikkapelle „Harmonie“ Oberbeuren und dem Organisten Erich Schweiger in der Stadtpfarrkirche St. Dionysius. Pfarrerin Gamradt ging mit Ihrer Predigt auf die Partnerschaft ein und traf genau den Nerv. Pfarrer Waltner war sich sicher: „Das hätte Jesus gefallen“, wenn sich Menschen in dieser herzlichen und wertschätzenden Art treffen und miteinander feiern.

Am Samstag war es dann an der Zeit, dass alle nach 30 Jahren mal sehen konnten, wo alles entstand. Nach einer kleinen Wanderung ausgehend von der Kirche, erreichte man gegen Mittag die Hütte am Waldrand oberhalb von Oberbeuren, die eigentlich gedacht war, landwirtschaftliche Maschinen zu beherbergen. Es wurde gemeinsam gegrillt, gespielt, alte Bilder betrachtet und die gemeinsame Zeit genossen. Der Nachmittag war zur freien Verfügung, welche die ein oder anderen für eine Fahrt Richtung Berge nutzten.

Ein „Bayerischer Abend“ im Pfarrsaal bildete den gesellschaftlichen Abschluss des Treffens. Neben dem Hausherrn, Pfarrer Waltner, dem Bürgermeister Gerhard Bucher und dem Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl, ließ es sich der Staatsminister im Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie Franz-Josef Pschierer nicht nehmen, den Abend im Kreise der Feuerwehrleute aus Nah und Fern zu genießen. Für beste Unterhaltung mit Ihrem Musik- und Kabarettprogramm sorgten die „Maulquappen“. Sie verstanden es mit Witz und Humor, der bayerischen Eigenart und aktuellen Themen das norddeutsche und das einheimische Publikum zu begeistern. Der Abend – und somit das Treffen- ging viel zu schnell zu Ende.

Am Sonntag hieß es wieder Abschied nehmen. Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet mit Weißwürsten und Wiener, brachen die Gäste gegen 11.00 Uhr auf und traten die Rückreise an. Alle waren sich einig, dass das Treffen im Ranking ganz oben anzusiedeln ist: Ein tolles, bewegendes Programm bei Kaiserwetter, hervorragend organisiert und gemeinsam durchgeführt. Getreu dem Motto: Partnerschaft verbindet: Die Berge mit der Ostsee, Oberbeuren mit Klausdorf!

 

Programm:

Donnerstag, 10.05.2018

      17-19:00 Uhr    Ankunft mit Sektempfang am Gerätehaus

Freitag, 11.05.2018

           10:00 Uhr    Festakt im Rathaus in Uniform, ca. 11:15 Uhr Pressegespräch

               danach    Besuch des Feuerwehrmuseums, Kaffee und Kuchen

           19:00 Uhr    Festgottesdienst in Uniform in der Pfarrkirche St. Dionysius

 Samstag: 12.05.2018

           10:30 Uhr    Treffpunkt am „Alten Gerätehaus

                              Wanderung an den Ort, an dem die Partnerschaft begann.

                              Jeder bringt das mit, was er essen und grillen möchte – wie früher...

                              Shuttle zum Stadel vorhanden, Getränke sind vor Ort!

                              Achtung: Findet nur bei trockener Witterung statt!

            19:00 Uhr    Bayerischer Abend im Pfarrsaal

 Sonntag: 13.05.2018

           9:30 Uhr       Weißwurstfrühstück im Pfarrsaal und Verabschiedung der Gäste

 

30 Jahre Freundschaft - 25 Jahre Partnerschaft

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“Olympische Winterspiele“ hieß es in diesem Jahr beim traditionellen Faschingsball der Freiwilligen Feuerwehr Oberbeuren am Faschingssamstag. Die Diamonds Revival Band heizte von Beginn die Stimmung im ausverkauften Oberbeurer Pfarrsaal an und die Tanzfläche war bis spät in die Nacht gut gefüllt. Höhepunkte waren eine Liveeinlage der Oberbeurer Feuerwehrler, gekoppelt mit vorabgedrehten Videoeinspielern und der Auftritt der Pforzener Prinzengarde mit Prinzenpaar.

 

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Carolin Brem neue stellvertretende Vorsitzende

Bei der 147. Hauptversammlung wurde auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Bei nur 19 Einsätzen konnte die Freiwillige Feuerwehr Oberbeuren ihr Können unter Beweis stellen. Zahlreiche Lehrgänge wurden von vielen der 43 aktiven Mitglieder besucht. Mit 27 ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern kann die Mannschaft Ihre Geräte fast 7fach besetzen. Für 2018 wird der Schwerpunkt weiterhin auf Nachwuchsgewinnung und Kinderfeuerwehr gelegt. Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte die Wehr für ihre vielfältigen Tätigkeiten und ihr vorbildliches Engagement. Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und die Wahl der Vorstandschaft standen ebenfalls an.

Vorsitzender Michael Waldner begrüßte alle anwesenden Mitglieder und Gäste und überbrachte auch die Neujahrsgrüße der Partnerwehr aus Klausdorf. Nach einem gemeinsamen Abendessen und den Protokollarien berichtete er von den vielseitigsten Vereinsaktivitäten. Besonders hob er den Besuch bei der Partnerwehr in Klausdorf hervor. Trotz Dauerregens am 1. Tag war die Stimmung ungebrochen. Wie wichtig solche Begegnungen sind und wie schnell es auch die letzte sein kann, wurde allen durch den unerwarteten Tod eines Klausdorfer Kameraden bewusst, der keine 4 Wochen nach der Abreise starb und von Beginn der Freundschaft zwischen den Bergen mit der Ostsee bei jedem Treffen dabei war.

Schriftführerin Christine Thalmair verlas das Protokoll der vorjährigen Hauptversammlung. Der Kassenbericht wurde von Werner Hämmerle vorgetragen. Die Kassenprüfer konnten die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft vorschlagen, was die Versammlung auch einstimmig tat. Hans Schöpf berichtete in seinem Amt als Fähnrich von freudigen und traurigen Anlässen auf denen er und seine Begleiter mit der Vereinsfahne vertreten waren. Er dankte den Fahnenbegleitern.

Zum zweiten Mal gab es einen Bericht des Leiters der Kinderfeuerwehr. Jonas Köster berichtete souverän und mittels Bildvortrag über die Aktivitäten der 23 Mädchen und Buben. Er gab einen Einblick in die Wünsche der Nachwuchskräfte und den Anstrengungen der Betreuer, diesen gerecht zu werden. Er bedankte sich bei allen, die ihn das letzte Jahr tatkräftig und ideell unterstützt haben.

Kommandant Stefan Waldner fasste in seinem 11. Bericht das Jahr 2017 zusammen: Die Zahl der Aktiven beträgt aktuell 43, davon 3 Frauen, 1 Zweitmitglied und 27 Atemschutzträger. 8 Jugendliche befinden sich in der Jugendausbildung. Er hob ausdrücklich die sehr gute Zusammenarbeit mit den Mitgliedern aller Züge und Stadtteilwehren hervor, besonders im Bereich Lagedarstellung und Modulare Truppausbildung. Dennoch brachte er auch den Unmut der Mannschaft zur Sprache, dass bei manchen Einsätzen im Ortsgebiet die FF Oberbeuren nicht alarmiert wird und die Einsatzleitung stets durch besondere Führungsdienstgrade übernommen wird.

Im Anschluss ehrte der Kommandant Andreas Distel und Sebastian Wischhöfer für 20 Jahre aktive Dienstzeit und beförderte Jonas Köster und Peter Stadelbauer zum Feuerwehrmann und Frederik Göhner zum Oberlöschmeister.

Die anschließenden Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Wiedergewählt wurden Michael Waldner zum Vorsitzenden, Werner Hämmerle zum Schatzmeister, Christine Thalmair zur Schriftführerin, Johann Schöpf zum Fähnrich, Herbert Distel zum stellv. Fähnrich sowie Manfred Herb und Monika Strauß zu Kassenprüfern. Für Sebastian Wischhöfer, der das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden nach 9 Jahren abgab, bewarb sich Carolin Brem, die mit großer Mehrheit in dieses Amt gewählt wurde.

Oberbürgermeister Stefan Bosse sprach in seinem Grußwort von einer lebhaften, selbstbewussten Stadtteilwehr, die ihn hinsichtlich Ausbildung, Motivation und Zukunftslösungen begeistert. Dabei unterstrich er ganz besonders die tolle Arbeit der Kinderfeuerwehr und freute sich, die neue internetbasierte Alarmierungs- und Informationsunterstützung in Betrieb nehmen zu können. Er sicherte den Feuerwehrfrauen und –männern stets seine volle Unterstützung zu und ermutigte sie, so weiter zu machen. Er bedankte sich recht herzlich bei allen Feuerwehrdienstleistenden und ihren Familien.

Stadtbrandrat Thomas Vogt gab bei seinem Grußwort einen Überblick über alle Einsätze im Stadtgebiet in 2017, dankte den Einsatzkräften und kündigte Gespräche über die offenen Punkte an.

Die letzten Tagesordnungspunkte waren noch Wünsche und Anträge, sowie das Mannschaftsfoto aller Aktiven.

Schließlich wurde noch das Faschingsmotto bekannt gegeben: Winterolympiade am Faschingssamstag im Pfarrzentrum mit „The Diamonds Revival Band“. Um 19.00 Uhr ist Einlass, Beginn um 20.00 Uhr. Der Vorverkauf ist am Sonntag, 4.02.18 zwischen 17.00 und 18.00 Uhr im Gerätehaus in der Unteren Gasse 29.

 

Hauptversammlung 2018

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Am Freitag, 27.04.18 legten 9 Kameradinnen und Kameraden in 2 Gruppen die Leistungsprüfung in verschiedenen Stufen ab. Unter den kritischen Augen der Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Georg Trautwein, Kommandant Thomas Bader und Norbert Steiner wurden Knoten und Stiche, Zusatzaufgaben, die Vornahme von 3 Strahlrohren nach FwDV 3 und das Saugleitung-Kuppeln vorgeführt. Besonders hervorzuheben ist, dass beide Gruppen fehlerfrei und in beachtenswerter Zeit alle Aufgaben erfüllten.

 

Kommandant Stefan Waldner bedankte sich bei der Verleihung der Abzeichen bei allen Mitwirkenden und betonte, dass er stolz auf seine Mannschaft sei. Nach den Worten von Stadtbrandinspektor Wolfgang Zwinger ist eine geordnete Zusammenarbeit der Gruppe der Garant für ein erfolgreiches Gelingen eines Einsatzes. In seinen ersten Grußworten als neuer Stadtbrandrat lobte Helmut Winkler die tolle Kameradschaft, die sie dadurch zeigte, dass 8 Ergänzungsteilnehmer ein zweites Mal antraten, um einem Kameraden das Ablegen der Leistungsprüfung zu ermöglichen.

Leistungsprüfung 2018

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